Okay, ich gebe es zu
Ich bin immer noch nicht über den Typen hinweg.
Ich schaff es selbst dann nicht, wenn ich es will. Es geht einfach nicht.
Und jetzt schreibt er mich an..
"Hi E. . Hoffe dir gehts gut "
..
Ich antworte.. „Aha“
Was soll ich schreiben?
Soll ich überhaupt etwas schreiben? Ignorieren?
Ich bin sogar soweit gekommen, dass ich ihn jetzt wieder in meine Freudenliste aufgenommen habe.
Ja, ich bin dumm.
Oder ich bin einfach nur masochistisch. Jedes Wort welches er schreibt tut weh.
Und ich finde es toll, dass er schreibt. Ich freue mich über jeden einzelnen Buchstaben.


Aber ich hasse ihn.. für Alles.
Er kommt und geht und manchmal „liebt“ er mich. Was er eben nicht tut
Er weiß ganz genau, was das für mich bedeutet und er nutzt es aus.
Schmeichelt mir, denn er weiß, dass ich sofort darauf anspringe. Und ich bin wehrlos!
Ich bin wie ein bescheuertes, kleines, dummes 5jaehriges Kind. Naiv & Leichtgläubig.
Ich weiß es und ich kann nichts in der Welt dagegen unternehmen. Was soll das? Das ist unfair.

Früher hat er gesagt, das egal was sein wird, er immer an meine Seite stehen würde. Bis jetzt habe ich leider oder zum Glück noch nichts davon bemerkt.
Eigentlich war er immer derjenige, der gegen mich war. In jeder Hinsicht.
So lange, 3 Jahre sind es glaube ich schon. Und er lernt nichts. Gar nichts.

Und ich leider auch nicht.
Er kommt und geht so wie seine Freundinnen es tun. Seine ganzen bescheuerten Loverinnen die er da an schleppt.
Als würde es mich stören. Und ja, es stört mich. Sehr sogar.

„Egal was passiert E, wir bleiben für immer Freunde. Die Besten – Für immer“
Was ist geblieben? Nichts? - Nein, Schmerz ist geblieben. Und bedauerlicherweise trifft dieser Schmerz nur mich. Ihm ist das ja egal, die nächste steht in den Startloechern.
Klar, was sonst.
Wenn sie dann weg ist, bin ich wieder seine Einzige. Seine Wahre. Seine „geliebte“.
Jedes mal wenn er mich anschreibt, sagt er, dass er mich „wunderbar“ findet. Ich sei ja das Beste Mädchen auf der Welt. Die Einzige für die er Augen hat.
Super! Als hätte ich das nicht schon einmal von ihm gehört. Nicht ein- nicht zwei- nein, zu viele male.
Geschätzte Eine Million mal seitdem er sich diese ganze Scheiße erlaubt und denkt, ich würde es nicht bemerken.
Ich habe zwar eine rosarote Brille auf meiner Nase sitzen, aber so dumm bin ich nicht.

Und dann kommt wieder das immer wiederkehrende Problem auf: Ich halte es nicht durch, werde schwach und schwuppdiwupp ist wieder alles beim Alten. Ich habe nachgegeben.
Als hätte ich das ganze nötig.
…. ich hab es nötig. Sehr sogar.
Ein paar Tage später streiten wir uns wieder.
Was banales.
Es ist fast schon lächerlich.
Ich versuche es gerade zu biegen. Ich scheitere, wie so oft.
Stundenlang diskutieren, verhandeln. „Streiten“.
„Was sich liebt das neckt sich“. Leider trifft das nicht auf „uns“ zu.
Der Streit ist ihm egal, denn der Ersatz, die Neue, steht schon vor der Tür und ich weiß, dass ich in einem Monat wieder den Luxus genießen werde, geliebt zu werden.

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